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Yana-Scarlett Ketter,
studied Marketing and currently works
in London, UK. |
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Das
grosse gelbe M, ein Fischstaebchen essender Kapitaen
und auch der weniger erfreuliche “Mohr“-
Fastfoodkonzern, Tiefkuehlproduktehersteller und
Schokoladen-
fabrikant. Erst die Symbole machen Unternehmen
und Produkt fuer den Konsumenten unverwechselbar.
Sie sind Teil der Unternehmenskultur.
Noch zu Beginn der achtziger Jahre konzentrierten
sich die meisten Firmen lediglich darauf, Kultur
als identitaetsstiftendes Design zu realisieren.
Man wollte represaentieren und mit seinen Artikeln
am Markt wieder erkannt werden. Mittlerweile hat
die Wirtschaft den Nutzen einer umfassenden Kultur
erkannt. Nicht zuletzt durch steigenden Wettbewerbsdruck,
zunehmende Internationalisierung und dem Trend
zu Fusionen gewinnt das Thema an Bedeutung. Die
bewusste Gestaltung der Corporate Culture ist
ein wichtiger Faktor, um die Wettbewerbsfaehigkeit
zu staerken und sich am Markt zu profilieren.
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| Rund ums Image |
Broschueren und Unternehmenspraesentationen,
Messestaende, Firmenlogo, Briefkopf,
Geschaeftswagen, Slogan sowie die Architektur der
Geschaeftsgebaeude sollen eine einheitliche Corporate
Indentity vermitteln, das Unternehmen von der Konkurrenz
Abgrenzen.. Auch der Internetauftritt gehoert zum
Repertoire der der Eigendarstellung.
Corporate Design ist aber noch nicht Corporate Culture.
Eine Kultur, die ueber das Corporate Design nicht
hinaus kommt, erfuellt weder die Erwartungen der
Geschaeftsfuehrung, noch die der Mitarbeiter. Zu
einer gesunden Unternehmenskultur gehoert weit mehr
als das Aussenbild und die Umsetzung marketingfoerdernder
Elemente. Offene Infarmationswege, eine konstruktive
Diskussions- und Streitkultur, zugleich die Koexistenz
unterschiedlicher Meinungen, Teamarbeit und Vertrauen
sowie klare Fuehrungskompetenzen praegen eine lebendige
Unternehmenskultur. Neben diesenWerten tragen aber
auch Hard Facts, darunter materielle Anreize wie
z.B. Bonuse dazu bei, ein Unternehmensbild zu formen
und Mitarbeiter zu motivieren. Was Mitarbeitern
als positive Arbeitsatmossphaere zu Gute kommt,
soll sich durch ihre hoehere Leistungsbereitschaft
auch auf der Habenseite der Unternehmen niederschlagen.
Kultur und Erfolg, Ethik und Oekonomie gewinnbringend
zu verbinden, ist Ziel der Corporate Culture. |
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| Akzeptanz ist
gefragt |
Moegen die Leitlinien
der Kultur von Geschaeftsfuehrung und Management
vorgegeben werden, in ihrer Umsetzung ist sie entscheidend
auf die Akzeptanz der Mitarbeiter angewiesen. Ihre
Ausrichtung laesst sich auch nur bedeingt von oben
steuern. Wichtig ist,dass sie erfolgreich kommuniziert
wird.
Der Jesuitenpater und Unternehmensberater Professor
Dr. Rupert Lay betont in einem Artikel ueber „Die
Kultur und Unkultur in Unternehmen“ die Bedeutung
des Fuehrungsstils fuer die Unternehmenskultur...
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„Neben
der oekonomischen Verantwortung traegt jede Fuehrungskraft
die Verantwortung fuer das innere und aeussere Beziehungsmanagement.
Gemeint ist damit, dass mindestens die Beziehungen
jeder Fuehrungskraft mit ihren unmittelbaren Mitarbeitern
stimmen sollten. Gradmesser hierfuer ist die eine
funktionierende Kommunikation.“
Und weiter fuehrt er aus das Fuehrungskraefte sich
darueber im Klaren sein sollten, dass nicht sie
fuehren sondern das Bild, dass sich ihre Mitarbeiter
von ihnen machen.
„Um gut und richtig
fuehren zu koennen, muss jeder sein Phantombild
kennen“ |
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| Die richtige
Corporate Culture für jeden |
Die Corporate Culture
in einem Unternehmen hat fuer jeden eine andere
Bedeutung, schliesslich unterscheidet sich die Unternehmenskultur
eines Start-Ups meist fundamental von der eines
Traditionsbetriebes. In kleinen Firmen erfreuen
sich die Mitarbeiter oft eines legereren Dress-Codes
und familaereren eingespielteren Teams. Vorteil
groesserer Unternehmen sind jedoch die Karrieremoeglichkeiten
die sicherlich berechenbarer sind da es relativ
festgelegte Befoerderungsstufen gibt. In kleineren
Unternehmen sind die Aufstiegschancen hingegen meist
Situationsbedingt.
Zuweilen entpuppt sich die Corporate Culture aber
als Mogelpackung. Oft stehen ausschliesslich Kundenzufriedenheit
und Gewinn im Mittelpunkt der Unternehmenskultur,
innere Werte werden dabei vernachlaessigt oder sogar
instrumentalisiert, um die Meinungsvielfalt der
Mitarbeiter zu harmonisieren.
Auf den ersten Blick laesst sich das nur schwer
erkennen. Es lohnt sich deshalb, den Arbeitgeber
zu pruefen und die eigenen Erwartungen an den Arbeitsplatz
der Unternehmenskultur gegenueberzustellen. |
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| Unternehmenskultur
auf einen Blick |
Corporate
Design ist das Erscheinungsbild eines Unternehmens.
Es umfasst die gesamte visuelle Kommunikation wie
die Gestaltung der Gebaeude, der Bueros, der Produkte,
aber auch die Werbung und das Firmenlogo. Es unterstuetzt
die Corporate Indentity
nach aussen.
Corporate Identity
sollte das einheitliche Auftreten des Unternehmens
gewaehrleisten.
Hierzu gehoeren die Selbstdarstellung und die Verhaltensweise
der Organisation. Die C I
wird strategisch geplant und operativ eingesetzt.
Sie ist primaer nach aussen orientiert.
Nach innen gerichtet ist ihr Ziel, ein Wir-Bewusstsein
zu vermitteln und ein Soll-Image
zu erreichen.
Corporate Culture
die Unternehmenskultur Aeussert sich in einer gemeinsamen
Geisteshaltung und Denkweise der Organisationsmitglieder.
Sie beinflusst Entscheidungen und Handlungen auf
allen Hierachieebenen. CC aeussert scih in einer
materiellen, unternehmensspezifischen Symbolwelt.
Dabei nimmt man an, dass das Unternehmen im Laufe
der Zeit eine eigene Persoenlichkeit entwickelt.
Kern der Kultur sind Werte, Normen und Verhaltensregeln. |
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